Hornissenschutz in der Schweiz
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Der Hornissenkörper detailliert

 
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Andi Roost
Fotos und Zeichnungen
Andi Roost
Wissenschaftliche Beratung
Vakant
 

 

 

 

 

Die Hornisse ist unsere grösste staatenbildende Wespenart


Sie ist wesentlich grösser und robuster gebaut als ihre kleineren verwandten Wespenarten. Sie erzeugt beim Fliegen einen tiefen Summton, tiefer als jener einer Wespe oder Biene. Die Hornisse ist wie jedes andere Insekt in drei Körperteile gegliedert; den Kopf (Caput), die Brust (Thorax) und den Hinterleib (Abdomen).

Am Kopf sitzen die Antennen oder Geisseln, welche bei der Königin und den Arbeiterinnen je 12 und beim Drohn 13 Glieder umfassen. Sie sind Tast -, Riech - und Fühlorgan.
An der Brust sind sowohl die drei Beinpaare, wie auch die zwei Paar Flügel - Vorder- und Hinterflügel - verwachsen.
Der Hinterleib besteht bei der Königin und der Arbeiterin aus sechs und beim Drohn aus sieben Tergiten und Sterniten. Im Hinterleib sitzt bei den weiblichen Tieren der Stachel, welcher eine Länge von ca. 3,7mm aufweist und beim Drohn die männlichen Geschlechtsorgane. Der Drohn kann nicht stechen !

Wie die einzelnen Körperteile benannt werden:
Zeichnung oben: E. Stresemann; Exkursionsfauna Wirbellose II

Legende und Bilder zur obigen Zeichnung :

Fahren Sie mit dem Mauszeiger über die Körperteile und finden Sie die entsprechende Körperbezeichnung.

Kopf einer Hornissenkönigin ;




Die Flügelpaare - bestehend aus Ober- und Unterflügel

Oberflügel einer Hornissenkönigin ;


Unterflügel eine Hornissenkönigin ;




Brustteil einer Hornissenkönigin ;





Hinterleib eines Hornissendrohn ;

- Weibliche Hornissen oder auch andere Wespen haben 6 Hinterleibssegmente
- Männliche Hornissen oder auch andere Wespen haben 7 Hinterleibssegmente




Das Komplexauge und sein Aufbau/ seine Funktion :



Schnitt durch ein Komplexauge; sdfg "Lexikon der Tiere"

a - Einzelauge
b - Rhabdom
Blau - Linsensystem
Gelb - Sinneszellen
Schwarz - Pigmentmäntel um die Einzelaugen




Antmungsorgane :



Schnitt durch ein Insekt; sdfg "Lexikon der Tiere"

I - erster,
II - zweiter,
III - dritter Brustring
Gelb - Nervensystem und Gehirn
Blau - Tracheensystem




Innere Organe/ Blut (Hämolymphe):



Schnitt durch eine Wespe; sdfg "Lexikon der Tiere"

a - Flugmuskulatur
b - Speicheldrüse
c - Oberlippe
d - Oberkiefer (Mandibeln)
e - Unterkiefer
f - Unterlippe
g - Eierstock (Violett)
Rot - Herzschlauch
Grün - Darmsystem
Blau - Malpighigefässe
Gelb - Nervensystem und Gehirn




Entwicklung der Insekten am Beispiel einer Fliege (Vollständige Entwicklung) :



Entwicklungsschritte einer Fliege; sdfg "Lexikon der Tiere"

a - Eier
b - Made durchläuft fünf Entwicklungsstadien
c - Puppe (Kokon)
d - Schlupf nach der Metamorphose zum Vollinsekt
e - Vollinsekt (Fliege)




 

sc - Subcosta c - Costa Pt - Flügelmal r - Radius Cu - Cubitalzelle cu - Cubitus m - Media D - Discoidalzelle Cu - Cubitalzelle R - Radialzelle Cu - Cubitalzelle D - Discoidalzelle M - Medialzelle M - Medialzelle m - Media r - Radius cu - Cubitus F - Fühlergeissel Fs - Fühlerschaft St - Stirn Oc - Ocellen Se - Scheitel Sl - Schläfe F - Fühlergeissel (Antenne) F - Fühlergeissel (Antenne) Fs - Fühlerschaft Fs - Fühlerschaft Oc - Ocellen (Punktaugen) St - Stirn Sl - Schläfe Sl - Schläfe Se - Scheitel r - Radius M - Medialzelle m - Media cu - Cubitus M - Medialzelle R - Radialzelle Cu - Cubitalzelle 1 Cu - Cubitalzelle 2 Cu - Cubitalzelle 3 D - Discoidalzelle 1 D - Discoidalzelle 2 r - Radius sc - Subcosta c - Costa Pt - Pterostigma (Flügelmal) cu - Cubitus Pn - Pronotum pr - Parapsidenfurche pr - Parapsidenfurche T - Tegula (Flügelschuppe T - Tegula (Flügelschuppe) Mn - Mesonotum (Mittelbrust) Sch - Schildchen (Scutellum) HSch - Hinterschildchen (Metanotum) MSgm - Mittelsegment (Propodeum) Hü - Hüfte Tergit 1 Tergit 2 Tergit 3 Tergit 4 Tergit 5 Tergit 6 Tergit 7