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Die Honigbienen der Schweiz

 
Herausgeber + Webmaster
Andi Roost
Fotos und Zeichnungen
Andi Roost
Wissenschaftliche Beratung
Vakant
 

 

 

 

 

Apis mellifera - Linnaeus, 1758


Reich
Tier
Stamm
Gliederfüsser (Arthropoda)
Klasse
Insekten (Insecta)
Ordnung
Hautflügler (Hymenoptera)
Überfamilie
Apoidea
Familie
Bienen (Apidae)
Unterfamilie
Apinae
Gattung
Honigbiene (Apis)
Art
Honigbiene (Apis mellifera)
Unterart
z. B. Dunkle Honigbiene (Apis mellifera mellifera)




Vorkommen:

Schweizweit, doch zur Hauptsache in domestiziertem Zustand. Es sind kaum oder keine frei lebenenden Honigbienen mehr vorhanden. Die Gründe dafür sind vielschichtig, doch ein gewichtiger Grund ist die Varroamilbe (Varroa destructor), welche die freilebenden Völker meist nach zwei bis drei Wintern in die Knie zwingt. Umwelteinflüsse durch den menschlicher Ursache wie die Klimazerstörung und Pestizide in der Landwirtschaft und Kleingärten sind weitere Ursachen, welche das Überleben in freier Windbahn schmälern.
So leben die meisten Bienenvölker in imkerlicher Betreuung, damit ein Überleben gesichert ist und somit auch dies ihres Pflegers!

Grösse:

Arbeiterin 11 - 13mm
Königin 15 - 18mm
Drohn 13 - 16mm

Flugzeit:

Mitte März bis Ende Oktober, wobei der Höhepunkt der Volksentwicklung etwa Ende Juni bis Anfang Juli ist.
Volksstärke von 5000 (Winter) bis zwischen 30'000 bis 50'000 Individuen im Sommer.

Verhalten:

Honigbienen fliegen im Winterhalbjahr jeweils an sonnigen Tagen und Temperaturen über Null bei etwa 12°C zu Reinigungsflügen aus. Die restliche Zeit verbringen die Honigbienen in einer mehr oder weniger dichten Wintertraube, je nach Aussentemperatur. Ist es kälter, rücken die Bienen näher zueinnander. Das Winterfutter lagert über der Wintertraube im Wabenbau.
Ab Ende Februar bis Mitte März, je nach Aussentemperatur und Region, wird das Brutgeschäft durch die Arbeiterinnen wieder aufgenommen und die Königin beginnt mit der Eiablage. Im April beginnt die Zahl der Individuen stark anzusteigen und wächst von ca. 5000 auf rund 30'000 bis 50'000 Anfang Juli an. Der natürliche Vermehrungszyklus der Honigbienen liegt zwischen Mitte Mai und Ende Juni. Dabei zieht jeweils die Stammmutter mit etwa einem Drittel bis zur Hälfte des Bienenvolkes aus dem angestammten Nistplatz aus und sucht sich einen neuen.


Quelle: "Das Schweizerische Bienenbuch", VDRB, 19. erweiterte und aktualisierte Auflage 2011




Honigbienenarten in der Schweiz :


Dunkle Honigbiene (Apis mellifera mellifera)
Graue Honigbiene (Apis mellifera carnica)
Italienische Honigbiene (Apis mellifera ligustica)
Buckfast Honigbiene




Honigbienenkönigin :


Frisch gezeichnete Honigbienenkönigin während Zuchtkurs; 24.05.2013



Honigbienenkönigin in der Mitte des Bildes auf der Brutwabe; 05.07.2019




Honigbienenarbeiterin :


Arbeiterin der Honigbiene sammelt Pollen und Nektar an Obstblüten; 13.04.2014



Arbeiterinnen der Buckfast-Honigbiene am Bienenmagazin; 13.08.2016



Arbeiterin der Honigbiene sammelt Pollen an Zapfenzieherhasel; 27.02.2019




Honigbienendrohn :


Drohn der Honigbiene (Apis mellifera carnica) auf meiner Hand; 03.08.2014



Drohn der Buckfast-Honigbiene auf dem Dach eines Bienenmagazins; 13.06.2016



Der Drohn stirbt während der Kopulation mit der Bienenkönigin! Hier mit den Resten
des ausgestülpten Geschlechtsorgans; 27.06.2012



Die "wilde" Form :


Honigbienen in einer hohlen Eiche im "Weier" unweit von Hallau (SH), ...



... welche die Baumhöhle schon über mehrere Jahre bewohnen; 18.08.2017



Der Waldfriedhof in Schaffhausen (SH) ist weit herum bekannt. Hier in einer mächtigen Buche ...



... lebt oder lebten ein Honigbienenvolk in einer Baumhöhle und teils davor; 08.03.2020



Die imkerliche Form (Bienenhaltung) :


Ein Schwarm zieht in eine neue SWISSHIVE ein; 21.05.2016



Die Arbeiterinnen der Honigbienen fliegen sich auf ihr neues zu Hause ein; 21.05.2016



Prächtig ausgebaute Rahmen in der SWISSHIVE. Nach der regulären Ameisensäurebehandlung
gegen die Varroamilbe sind jedoch keine Bienen mehr im Nest; 12.10.2016



Honigrahmen mit teilweise verschlossenen Honigzellen und einzelner Drohnenzellen; 16.04.2013