Hornissenschutz in der Schweiz
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Hornissenumzug vom 29.07.1995

 
Herausgeber + Webmaster
Andi Roost
Fotos und Zeichnungen
Andi Roost
Wissenschaftliche Beratung
Vakant
 

 

 

 

 

 

Die fliegenden Hornissenarbeiterinnen wurden während der "Jagt", also dem Beobachten und Verfolgen fliegender Hornissen, beim Vogelnistkasten am Haus meiner Eltern beobachtet.
Der Vogelnistkasten würde aber für das umziehende Hornissenvolk bald zu klein werden und daher beschloss ich das kleine Volk samt Nest in meinen Hornissenkasten umzuquartieren.

Erste gelungene Umsetzung bzw. Umquartierung !



28.07.1995



Der Meisenkasten und einer der Hornissenarbeiterinnen am Einflugloch.



29.07.1995



Der vorbereitete Meisenkasten kurz vor der Umquartierung. Der Halterahmen
für den Hornissenkasten ist rechts daneben montiert.



29.07.1995



Den Meisenkasten abgehängt, den Wabenbau vom Dach geschnitten,
auf die Leiste desHornissenkasten aufgeklebt und darin eingebaut.
Den Hornissenkasten samt Vogelkastenfront aufgehängt.



30.07.1995



Am nächsten Mittag die Vogelkastenfront über den zukünftigen Einflugschlitz gehängt.



30.07.1995



Am Abend dann die Vogelkastenfront ganz entfernt und die Hornissen fliegen
den Hornissenkasten bereits sicher an.



30.07.1995



Die Königin und alle mitgeflogenen Arbeiterinnen sitzen auf oder bei der umquartierten Wabe.



01.08.1995



Bereits zwei Tage später ist die kleine Wabe stark angewachsen und
wurde um eine neue Etage erweitert !



03.08.1995



Erneut sind zwei Tage verstrichen und es wurde an der Aussenhülle und
den beiden Etagen kläftig gearbeitet.



11.08.1995



Aussenhülle, erstes und zweites Stockwerk wurden erweitert, sowie eine dritte Etage anmodelliert.



14.08.1995



Während die erste Etage nicht eingesehen werden kann, sind auf der zweiten
die ersten Puppen zu erkennen. Die dritte Etage wurde ausgebaut.



20.08.1995



Die dritte Etage wurde erweitert und die zweite Hüllenlage verlängert.



23.08.1995



Die Löcher in der ersten Hüllenlage werden grösser, während die zweite um die Etagen weiter wächst..



02.09.1995



Das vierte Stockwerk ins in der Entstehung begriffen !



02.09.1995



Am Nachmittag sieht die Situation bereits wieder anders aus.



07.09.1995



Etwas unscharf ist zu erkennen, dass am vierten Stockwerk gebaut wurde ...



16.09.1995



... doch merklich fehlt nun der Schwung von Beginn weg.



24.09.1995



Die Nesthülle wurde nach unten verjüngt und so ...



01.10.1995



... ist kaum noch ein Blick an die Etagen möglich. Noch fliegen die Arbeiterinnen regelmässig.



07.10.1995



Es wird kaum noch am Nest gearbeitet und es wird allmählich stiller im Hornissenstaat.



08.10.1995

"Kein Flugverkehr mehr !"

Um die Wabe in den Hornissenkasten einzusetzen wurde der Meisennistkasten verschlosse und von seinem Standort demontiert. Anschliessend wurde er um die Hausecke getragen und neben dem vorbereitete Hornissenkastendach abgelegt. Vorsichtig wurde nun die Front des Meisenkastens abgehoben. Das kleine Volk fliegt samt Königin aus, um die Hausecke und bezieht vor dem alten Standort des Meisenkastens Suchformation.
Rasch wurde die Wabe mit einem Teppichmesser am Stiel vom Dach getrennt, mit Holzleim versehen auf die Leiste des Hornissenkastens gestellt und mit schmalen Streifen vom Malerklebeband zusätzlich fixiert. Die Dachleiste wurde mit der Wabe im Hornissenkasten montiert und vor die Öffnung der kleinen Fronttür die Vogelkastenfront befestigt. Nun wurde der Hornissenkasten ums Hauseck getragen, über dem Kopf gehalten und die Leiter erklommen. Mit dem Hornissenkasten langsam durch die kleine Wolke Hornissen und am Rahmen eingehängt. Sofort fliegen die Hornissen die Vogelkastenfront an und verschwinden im Hornissenkasten !
Nun heisst es warten;
eine Nacht lang und am nächsten Tag krabbelten die Arbeiterinnen und die Königin auf der Wabe umher.





- Aktualisiert am 02.03.2018 -