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Der Hornissenglasflügler

 
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Andi Roost
Fotos und Zeichnungen
Andi Roost
Wissenschaftliche Beratung
Vakant
 

 

 

 

 

Sesia apiformis - Clerck, 1759


Vorkommen:

An offenen, etwas feuchten Stellen mit Pappelbeständen, in den meisten Gegenden nicht selten.

Grösse:

Flügelspannweite 30 bis 45mm

Flugzeit:

Mai bis August.

Verhalten:

Grösster heimischer Glasflügler. Mit seinen fast schuppenfreien, schmalen Flügeln und dem gelb-schwarz geringelten Körper gleicht dieser Schmetterling aus der Familie der Glasflügler verblüffend einer grossen Wespe oder Hornisse. Beim Fliegen erzeugt er dazu einen gefährlich klingenden Brummton. Der Hornissenschwärmer gilt deshalb als Schulbeispiel für Mimikry (Schutztracht), der schützenden Ähnlichkeit mit einer wehrhaften, giftigen oder schlecht schmeckenden Art. Die wehrlose Art wird ebenfalls von den Fressfeinden verschont.
Alle Glasflüglerraupen leben im Innern von Stämmen, Ästen oder Wurzeln. Die bis 40mm langen Raupen des Hornissenschwärmers bohrt lange Gänge in Stämmen von Pappeln und Weiden. Die Entwicklung dauert 3 - 4 Jahre.


Quelle: Lexikon der Tiere (Band 1), Kosmos Insektenführer


Der Hornissenglasflügler
Exemplar aus "Lexikon der Tiere, Band I"




Weiblicher Falter :

Hornissenglasflügler bei der Paarung
Das Gesicht des weiblichen Hornissenglasflüglers am 09.06.2007 (Bild: Ernst Zimmermann)




Männliche Falter :

Hornissenglasflügler bei der Paarung
Das Gesicht des männlichen Hornissenglasflüglers am 09.06.2007 (Bild: Ernst Zimmermann)




Aufnahmen einer Paarung von Herrn Ernst Zimmermann :

Hornissenglasflügler bei der Paarung
Die beiden Falter auf dem Boden. Links das Männchen und rechts das Weibchen: 09.06.2007


Hornissenglasflügler bei der Paarung
Blick ins Gesicht des männlichen Hornissenglasflüglers ...


Hornissenglasflügler bei der Paarung
... und hier der weibliche Hornissenglasflügler am 09.06.2007