Hornissenschutz in der Schweiz
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Saisonschlussberichte ab 1999 bis ...

 
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2017

Mit kühlen Temperaturen beginnt das neue Jahr ...


2016 - 15 Jahre "hornissenschutz.ch"

Der Winter, welcher eigentlich kein Winter war, geht zu Ende oder besser, hat nie begonnen. Die Königinnen in ihren Überwinterungsquartieren kommen nie richtig zur Ruhe und verbrauchen mehr Energie als in einem normalen oder strengen Winter (z. B. im Winter 2011/ '12). Es wird ein schwieriges Jahr für Hornissen und andere Wespen werden!

Die Annahme bestätigt sich im Verlauf der Saison und kommt mit verschiedenen Verlusten in der Gründungsphase einher. Zudem stellt der verregnete April die ersten Wespenköniginnen auf eine harte Probe. Gegen Mitte Mai lassen dann für kurze Zeit Temperaturen von über 20°C kurz ein Frühlingsgefühl aufkommen. Ab dann schwanken die Temperaturen, pendeln sich auf Junibeginn wieder etwas ein, doch immer wieder sorgt Regen für das verschwinden von Beutetieren. Kurz vor Mitte Juli wird ein Hauch von Sommer spührbar, doch dieses wird mit wieder mit viel Regen weggeschwemmt! Hernach bleibt es etwas trockener und die Temperaturen bleiben sommerlich. Ein mehrheitlich angenehmer Herbst sorgt dann für einen erfolgreichen Ausklang und den Abflug zahlreicher Geschlechtstier. Jedoch fallen vermehr Wespen in den Wohnbereich ein und sorgen dort für beunruhigende Situationen!



Königinnen, Arbeiterinnen und Drohnen in Zimmereck nahe das Fensters
- alle Tiere wurden freigelassen


Mit 25 besuchten Hornissennestern liegt die Anzahl deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt und dabei musste lediglich bei 7 Situationen eingegriffen werden. Wobei sicherlich drei im Verlauf der weiteren Entwicklung nicht zur Arterhaltung betragen konnten, da die Völker zu geringe Entwicklungsstadien aufwiesen (22.08.2016 in Belp - kaum zwei Etagen von ca. 11cm Durchmesser !). Die übrigen gezügelten vier Hornissenvölker waren durchaus erfolgreich. Neben diesen 7 Hornissenvölkern wurde auch ein Volk der Deutschen Wespe gezügelt und startete am neuen Standort richtig durch.
Mit 54 Hornissenmeldungen, 46 Wespenmeldungen und vereinzelten Hummelmeldungen liegt diese Saison klar hinter der letzten, doch 2015 war ein aussergewöhnliches Jahr !

Die stationären Hornissenkästen hier in der Region, welche ich im letzten Winter eingefahren habe, konnte ich ohne schlechtes Gewissen noch zu Hause behalten und sie der längst fälligen Überarbeitung unterziehen. Es wird aber auf nächste Saison dann Zeit, die Hornissenkästen wieder an ihren Bestimmungsorten aufzuhängen.


2015

Gar auch schleichend hat die Saison begonnen. Meldungen zu Hornissenköniginnen trafen kaum ein und dennoch gab es vereinzelte. Dies widerspiegelt auch den milden Winter, unter desen Verhältnissen zahlreiche Hornissen-, Hummel- und Wespenköniginnen ihr Leben liessen. Gefressen, zerfressen, zersetzt ...
Der Frühling war jedoch für viele Königinnen ideal und so gelang es der Mehrheit in der Gründungsphase erfolgreich zu sein und zu bestehen.
Von den 12 aufgehängten stationären Hornissenkästen hier in Klettgau und Südranden, waren lediglich jene im Gebiet "Weier" bei Hallau besetzt! Jedoch wurden die Hornissenkästen erst als Zweitwohnsitz bezogen. 4 Völker waren dabei erfolgreich tätig und konnten für die Arterhaltung wirken.

Anfragen zu Hornissen und Wespen kamen zu Beginn der Saison eher zögerlich, doch häuften sich die Meldungen je länger der Sommer warm blieb und erreichten etwa Mitte August einen Höhepunkt. Mit 24 Eingriffen war diese Saison ein Spitzenjahr und mit über 178 Meldungen (erste Meldung am 07. Mai) zu Hornissen und anderen Wespenarten ausserordentlich intensiv. 81 Besuche vor Ort standen auf dem Programm, worin auch die 24 Eingriffe eingeschlossen sind.


Nest der Gemeinen Wespe aus Deckenisolation


Von den 21 Hornissen und 3 Wespen (2x Saxonica, 1x Vulgaris - Bild oben) Umsetzungen waren alle Wespen erfolgreich. Bei den Hornissen gab es einen Totalausfall nach dem Bezug des neuen Standortes. Bei einer Umsetzung führte eine fremde Königin zum frühzeitigen Ende. Bei drei weiteren Umsetzungen führte das Volk den Betrieb weiter, jedoch nicht bis zum Zyklusende! Der Betrieb wurde frühzeitig eingestellt.

Verschiedene letztjährige Standorte im Gelände konnten zwar kontrolliert werden, waren und wurden jedoch nicht besiedelt. Doch, einen Standort gab es - im Rebberg am Wilchingerberg - doch auch hier war der Platz Ausweichstation.
Ich bedanke mich bei all jenen, welche den Hornissen eine Chance gegeben und hornissenschutz.ch unterstützt haben - Merci vill mol !


2014 - 25 Jahre - Hornissen + Andi Roost

Nachdem bis Mitte März die Temperaturen immer etwa um zehn zwölf Grad herum dümpelten, stiegen diese bis Mitte März auch schon mal auf fast 20°C und darüber. Grundsätzlich begann der April dann warm, war jedoch auch von grösseren Schwankungen durchzogen. Ein herrlicher Frühling mit einer schon lange nicht mehr dagewesenen Schönheit durchstreift das Land. Die Obstbäume stehen in voller Blüte und auch die ersten Hornissenköniginnen können beobachtet werden. Bereits Ende April sind sie unterwegs!Im weiteren Verlauf schwangen sich die Temperaturen immer um die 20°C. Mal drüber, mal drunter und mit wenigen Einbrüchen an die 10°C Marke. Es würde kein Hornissen oder Wespen Jahr sein. So viel stand fest. Mit wenigen Ausnahmen bestätigte sich dies auch und die Nestentwicklungen blieben eher verhalten!


Zuckersüsse Frühlingsstärkung an Säuleneiche


Am 13. April 2014 wurde mit der ersten Sichtung einer Hornissenkönigin die Saison eröffnet. Im Verlauf derselben kamen bis Ende 2014 52 Nester zusammen, zu jenen ich persönlich Kontakt hatte. Davon entfallen 9 Stück auf einen bezogenen stationären Hornissenkasten (15 Stück hängen), wobei zwei Gründungen nicht erfolgreich waren! Aus 9 Kontakten wurde eine Umsiedlung und bei zweien reichte eine Standortsicherung. Wobei bei einer eine teilweise Zerstörung des Hornissennestes voraus ging! Insgesamt gingen rund 88 Meldungen ein: Davon entfallen 2 auf Hummeln, 18 auf Wespen und 68 auf Hornissen!! Dies lässt doch eine Steigerung erkennen, welche aber nicht auf eine Mehrzahl von Nestern schliessen lassen darf. Die Bekanntheit wird nach und nach grösser und das Umdenken schreitet erfreulicherweise noch immer voran. Herzlichen Dank :o)


2013

Die Kälte hat uns fest im Griff, nicht mit ganz so tiefen Temperaturen wie im Winter '11/ '12, dafür fast eineinhalb Monate länger - bis etwa Mitte Mai! Die Obstbäume begannen zu blühen und sowohl das Summmen der Bienen, wie auch jenes der kältehärteren Hummeln blieb weitesgehend aus. Die Blütenblätter fielen und noch immer herrschte bedenkliche Stille.

Nach und nach erwachte nach den letzten kühlen und regnerischen Tagen bereits der Vorsommer. Nach der ersten frühen Beobachtung der ersten Hornissenkönigin hier in Neunkirch am 08. Mai 2013, ist nun die Saison eröffnet! Bereits am nächsten Tag konnte die erste Hornissennestgründung in HK41 notiert werden, welche jedoch bereits nach einer weiteren Schlechtwetterphase aufgegeben wurde.

Mehr als einen Monat später, am 11. Juni 2013, lässt eine weitere Beobachtung Hoffnung aufkommen. Am 12. Juni 2013 konnte ein Nestgründung im Bienenwagen notiert werden. Die Königin hatte sich den Raum zwischen Fenster und Fensterladen zur Nestgründung ausgesucht.


Durchbruch durch Schalfzimmerdecke (LU)
Bild oben mit bestem Dank von Frau A. Bachmann


Was aufhorchen lässt, ist die Zusammenführung eines königinnenlosen 14 - köpfigen Hornissenvolkes mit einem etwa gleich starken Volk mit Königin.
37 Kontakte zu Hornissennestern fanden statt. 12 Umsetzungen sollten durchgeführt werden, jedoch konnten zwei nicht realisiert werden. Unter den Kontakten befinden sich auch zwei - nur zwei - der 15 stationären Hornissenkästen.

3 Umsetzungen von Wespennestern konnten erfolgreich durchgeführt werden - je einmal ein Nest der Deutschen, Gemeinen und Sächsischen Wespe.

Zum ersten Mal wurde auch ein Hummelnest gezügelt. Ersten Erkenntnissen zu folge handelte es sich um die Grosse Erdhummel!Alles in allem kamen 67 Anfragen herein; wobei 36 Hornissen, 26 Wespen und 5 zu Hummeln ausmachten, dies ohne den zusätzlichen Mailverkehr und die Telefonate.
Eine eigentliche Such nach Hornissennestern fand auch in diesem Jahr nicht statt. Auf zwei Ausflügen konnten jedoch je zwei Hornissennester entdeckt und in die Galerie aufgenommen werden.


2012

Wie es wohl werden wird?
Nachdem Ende Januar Anfang Februar eine etwa drei, knapp vier Wochen anhaltende Kältewelle, bis minus 21°C, unsere Region im Griffe hatte, kam der Frühling mit grossen Schritten und führte teilweise zu Temperaturunterschieden von mehr als 20°C.
Ende April konnten die besiedelten Hornissenkästen von den letztjährigen Nestern gesäubert und gleichwohl zahlreiche Königinnen beobachtet werden. In nicht weniger als fünf alten Nestern konnten min. 7 Königinnen gesichtet und zwei weitere auf Suchflügen beobachtet werden. Auch die eintreffenden Meldungen sahen vielversprechend aus. Zahlreiche Nestgründungen wurden angemeldet.

Ab Mitte Mai trafen die Hornissenmeldungen ein. Über einzelne Beobachtungen bis zu den ersten Nestgründungen war alles vertreten. Doch dann kam der Schock: Nass - kaltes Wetter von Ende Mai bis in den Juli. Kein Sommer, nur ein paar heisse Tage. Die Temperaturen in der Nacht vielmals bei zehn oder weniger Grad, ein Hoch waren für ein paar Tage 18°C. Am Tag waren es dann 21° oder gleich knapp über 30°C.


Häufiges Bild in diesem Jahr; niedergegangene Nestgründungen


So kam es, dass im August noch Meldungen von Nestern eintrafen, bei denen der Bau aus einer Etage, das Volk aus der Königin und etwa 10 Arbeiterinnen bestand!! Zahlreiche gemeldete Nestgündungen gingen nach und nach ein ... Bis Saisonende trafen insgesamt 59 Meldungen zur Hornisse, sechs Meldungen zu Wespen (bis hin zur Grossen Lehmwespe) und eine Hummelnest - Meldung ein!
Mit sieben Umsetzungen blieb die Anzahl weit unter Durchschnitt der vergangenen sechs Jahre! Von den durchgeführten Umsetzungen waren jedoch bislang drei nicht von längerem Erfolg gekrönt. Bei den anderen vier wird die im November stattfindende Einfahrt der Hornissenkästen zeigen, wie erfolgreich die Völker gearbeitet haben.

Erster Schneefall am letzten Wochenende des Oktober und zugleich auch die ersten richtigen Frostnächte über dies Wochenende! Doch noch fliegt die Deutsche Wespe, welche ihr Nest in einer geschützten Zwischendecke erbaut hat!

Von den zur Zeit 14 hängenden stationären Hornissenkästen waren lediglich vier bezogen worden, doch nur zwei Völker waren erfolgreich!!!


Am 09. Juni fand der erste Hornissenumsiedlungskurs der Schweiz statt. Rückblickend darf gesagt werden, dass er äusserst erfreulich, erfolgreich und zur mehrheitlichen Zufriedenheit über die Bühne gegangen ist. Einige Erkenntnisse werden in den kommenden Kurs 2013 einfliessen. Danke an alle, die teilgenommen haben und hoffentlich viel spanndendes über ein geächtetes Insekt nach Hause trugen.


2011 10 Jahre www.hornissenschutz.ch

Ein warmer Frühling lässt in diesem Jahr aufhorchen und Freude aufkommen. Der Start in die Saison ist wirklich gelungen. Die Meldungen tröpfeln langsam herein und einige vielversprechende Situationen lassen auf interessant werdende mögliche Umsetzungen hoffen. So werden zu Beginn einige Kontakte geknüpft, doch fallen im Zuge der Entwicklung auch einige wieder ab, da die Königin verschollen bleibt.

Nach zahlreichen Besichtigungen und ersten Umsetzungsansätzen, welche jedoch zurückgesetzt werden mussten, kam am 18. Juni 2011 die erste Umsetzung (Königin plus zwei Arbeiterinnen!). Riskant und mit einem Versuch verbunden - ist die Aktion jedoch Gelungen. Es folgen 14 weitere Zügelaktionen, wovon jedoch zwei Völker ohne Königin sind und zwei Nester, nach deren Absturtz vom Standort, wieder zusammengesetzt resp. in einen Kasten eingesetzt werden und vor Ort verbleiben können.
Alle Völker waren erfolgreich tätig, auch jene ohne Königin haben noch zahlreiche Insetkten an ihren Nachwuchs verfüttert. Mit 11 von 14 hängenden stationären Hornissenkästen, waren mehr bezogen als je zu vor!! Nur bei zwei Kästen war vor Saisonende der Flugverkehr erlegen und kein Betrieb mehr vorhanden.


Jubiläum hornissenschutz.ch seit 10 Jahren


Es war jedoch auch ein erfreuliches Jahr für die Wespen und so konnten einige Völker der Sächsischen und Mittleren Wespe vor deren Vernichtung geschützt werden.
Jedoch stehen weitere Ergänzungen im Sortiment der Wespenkästen bevor, da sich die "Form 45" Hornissenkästen für Wespenumsetzungen zwar eignen, jedoch nicht unbedingt dafür vorgesehen sind!

Mit 69 besuchten Neststandorten konnte eine hohe Zahl an Nestern begleitet werden. Einzelne häufig, andere wenige Male. Es konnten aber auch Standorte nicht besucht werden, da es zeitlich nicht mehr möglich wurde.


2010

Die Hornissensaison beginnt mit einem erneuten Kälteeinbruch im Mai. Dreieinhalb Wochen kaltes Wetter!! Zahlreichen Nestgründerinnen wurde diese Schlechtwetterzeit zum Verhängnis. Dies macht sich wärend der Umsetzungszeit ebenfalls bemerkbar und die Vorhaben nicht einfacher. Mehrere Umsetzungen verliefen in der ersten Phase problemlos ab, es sollte sich jedoch später ein bald leergeflogenes Nest vorfinden. Zu sehr waren die Tiere durch verschiedene Faktoren geprägt. So konnten zwar 11 Umsetzungen vorgenommen werden, doch bis Ende der Saison haben nur 4 Völker Geschlechtstiere hervorgebracht.


Zum zweiten Mal in zwei Jahren besetzt


Bis Saisonende finden sich 34 Nester in diesem Jahr, zu denen persöndliche Kontakte bestanden haben. Eine verstärkte eigenen Suche im Klettgau und der Region trat auch in diesem Jarh nicht auf. Trotzdem gab es vermehrt Meldungen aus der Region und vor allem aus dem Stadtgebiet. 8 Nest konnten aufgenommen werden, wobei nur eines umgesetzt werden musste. Von 18 aufgehängten Kästen wurden ohne zutun wiederum 5 Stück bezogen, wobei alle Völker erfolgreich waren, und drei weitere Kästen durch Umsetzungen besetzt!


2009 Jubiläumsjahr 1989 - 2009

In den ersten Monaten des neuen Jahres galt es noch einige Nachbeteuungen durchzuführen. Zudem konnte ein Treffen mit einem Mitglied von wespenschutz.ch organisiert werden. Im Februar konnte der erste Hornissenumsetzungskasten mit integrierter Fangbox - "Form 60u" - endlich fertig gestellt werden. Anfang April fuhr ich nach Mayen in Deutschland an ein Seminar über "Hornissen und ihre Verwandtschaft", welches durch Robert Ripberger geführt wurde. Hier traf ich mich auch zum ersten Mal mit Peter Tauchert von "aktion-wespenschutz.de"!


Seminar in Mayen Deutschland: Treffen mit Peter Tauchert


Am 09. April 2009 konnte die erste Hornissenkönigin beobachtet werden. Früh, zu früh, denn es wurde nochmals bitter kalt. Das erste Nest Mitte Mai in einem Hummelkasten und das letzte der Saison im Zwischendach neben einem Dachfenster hier in Hallau im Klettgau. Es konnten elf Hornissennester in - und ausserkantonal umgesetzt und eine Absicherung in Schaffhausen durchgeführt werden. Von den Umsetzungen waren neun bis Ende der Saison erfolgreich. Ein kleines Volk war bei feindlichen Übernahmeversuchen unterlegen und ein zweites war ein drohnenbrütiges Nest (Zur Umsetzung kam der Kasten "Form 60u" zum Einsatz), welches frühzeitiger ein Ende fand.
Auf der Sammeltour im Dezember kamen noch zwei Besuche dazu, wobei ein Nest weiter an wespenschutz.ch geht und das andere eine Nachbetreuung und Ausräumung des bezogenen Rollladenkastens war. Somit finden sich 39 Nester in diesem Jahr zu denen persöndliche Kontakte bestanden haben.

Ein Geschenk zum Jubiläumsjahr war die Entdeckung der Nestgründung in der neuen Wohnung und die erfolgreiche Arbeit der Königin bis Saisonschluss.

Wie schon im vergangenen Jahr konnte die eigene Suche nicht verstärkt werden und so ist zu berichten, dass lediglich 5 von 17 aufgehängten Kästen ohne zutun bezogen wurden, wobei 2 Völker erfolgreich waren!


2008

Im März konnten drei neue Hornissenkästen nach Burgdorf ausgeliefert und ein weiterer Kasten ausgeliehen werden. Im Mai entstand die erste der neuen modifizierten Fangboxen. Alsdann diktierte ein zaghafter Start den Beginn der neuen Saison. Nachdem die ersten aufgenommen Nestgründungen bereits niedergegangen waren, konnte ich Anfang Juni einen Wespen Info Stand am Kantonalen Imkertag 2008 des Bienenzüchtervereins Steckborn – Diessenhofen präsentieren.

Anfang Juli konnte die erste erfolgreiche Umsetzung durchgeführt werden. Bis Saisonende sollten es 13 Umsetzungen und zwei Nestsicherungen werden! Hierbei sind drei Umsetzungen hervor zu heben: Jene in der Allmend bei Zürich, in Allschwil Baselland und eine Notumsetzung zum Saisonende. Die Zahl der Nester stieg stetig an, so dass bis Ende der Saison 39 Nester gezählt werden konnten. In diese Zahl sind alle Nester eingeflossen, zu denen persönlich Kontakt verhanden war. Es fehlen hingegen alle Meldungen, welche per Telefon oder eMail eingegangen sind.


Hornissennest in Storennische in Seon


Im November wurde die zweite Fangbox optimiert und der ersten modifizierten angepasst. Ebenso entstand Anfang Dezember ein lange ersehnter Prototyp des Hornissenkastens "form 60u" - ein Umsetzungskasten mit integrierter, mobiler Fangbox.

Wie schon in den vergangenen Jahren kam die eigene Suche zu kurz und so ist zu berichten, dass lediglich 5 von 17 aufgehängten Kästen bezogen wurden. Davon waren 4 Völker erfolgreich!


2007

Eine Auf und Ab der Wetterlage bestimmte dieses Jahr die Saison! Die erste Entdeckung auf einem Spaziergang in Beringen unter einer Bahnschwelle. Die Entwicklung blieb jedoch erfolglos. Auch dieses Jahr schlug die Selektionierung hart zu und zahlreich gemoldene Nester wurden aufgegeben oder die Königin kehrte nicht wieder zurück. 11 Umsetzungen konnten durchgeführt und den Hornissen so ein Möglichkeit zum Überleben geboten werden. Leider waren nicht alle erfolgreich. Zollikofen mit HR8 2007 und Schaffhausen mit HR18 2007 hatten die erfolgreichsten Nester nach der Umsetzung! Wobei HR18 2007 die Herausforderung in diesem Jahr bildete. Zur Hauptsache standen in diesem Jahr die Bewältigung der Flut an Meldungen an, so dass die eigene Suche nach Nester eher zu kurz kam. Es wurden nur gerade sechs aufgehängte Kasten besetzt und so konnte eine etwas kleiner Zahl an Nesten verbucht werden: 32 Nester ergab die Zählung.


Hornissennest aus Dachzwischenraum


2006

Das Jahr begann eher ruhig. Vereinzelte Meldungen von Königinnen, welche ein Nest gründeten. Die erste Kastenbesetzung in HK25 am 11. Mai entdeckt. Auch in diesem Jahr standen die ersten Begegnungen unter keinem guten Stern: Eine Königin verschollen, ein anderes kleines Volk ohne Königin! Am 4. Juli die erste erfolgreiche Umsetzung unweit von Beringen in Neunkirch. Es wurden 14 zum Teil sehr erfolgreiche Umsetzungen in diesem Jahr. Zudem kamen zahlreich entdeckte wilde Nester und 10 besetzte Hornissenkästen in der Region dazu. Das sind zwei drittel der aufgehängten Kästen!! Insgesammt konnte dieses Jahr mit 48 gezählten Nestern abgeschlossen und die erste Hornissenpaarung dokumentiert werden. Hier fehlen jedoch jene, welche mir über den elektronischen Weg gemeldet wurden.


Jungkönigin und Drohn bei der Begattung; 19.10.2006


2005

Durchaus durchzogen begann das Jahr der Hornissen. Erste gesichtete Königinnen um den 12. Mai 2005! Nach zahlreichen Nestgründungen musste ich unzählige niedergänge miterleben. An drei Umsetzungen konnte ich keine Königin mit dem Volk versetzen, da keine mehr im Nest war. Es waren jedes mal drohnenbrütige Nester!


Hornissennest aus Rollladenkasten


Andererseits brauchte es drei Anläufe um den Hornissenkasten 23 HK23 zu besiedeln und auch das letzte Volk bestand die Probe nicht. Das sehr wählerische Wetter machte den Hornissen und anderen Wespen in unseren Breiten das Leben schwer. Von kräftigen Völkern bis hin zu winzigen Nestern war im Juli alles vertreten, sogar noch Königinnen, welche nach einem Nistplatz suchten. Mit 20 Nester Ende Saison auf dem Kantonsgebiet kann ich jedoch zufrieden sein, da auch zahlreiche Hornissenkästen besetzt waren.


2004

Auch dieses Jahr hat mit Misslungenen Umsetzungen begonnen! Obschon zu Beginn alles gut ausgesehen hat, sind bei der einen Umsetzung in Zürich einzelne unglückliche Zufälle zusammengekommen. So hat die Königin wohl das Nest feindlich übernommen und durch die zusätzliche Umsetzung in den Hornissenkasten war es dann zu viel auf einmal. Sie hat zwar das Nest im Kasten angenommen, doch nach ihrem ersten Ausflug kehrte sie nicht wieder zurück.

Eine erste Umsetzung eines kleinen Volkes verlief positiv. Durch die Verwaltungspolizei an mich verwiesen konnte ich in diesem Jahr drei Umsetzungen durchführen. Zudem kamen Einsätze in Zürich, Dübendorf, Schaffhausen, Hallau (drei Umsetzungen aus Jagdansitzen!) und Beringen Enge dazu. Nester wurden mir gemolden über eMail und Telefon deren Standorte sich von Ramsen bis nach Bern erstreckten.


Hornissennestgründung in Hochsitz


Zuguterletzt konnte ich insgesamt 28 Nester in meine Kartei einreihen, welche sich auf Kantonsgebiet befanden oder ich ausserhalb entdeckte. (eMail - Meldungen nicht inbegriffen!)


2003

Nachdem im Frühjahr vier Umquartierungen von ihren Gründerinnen verlassen wurden, rechnete ich nicht mehr mit einer dermassen grossen Flut an Anfragen und Nestfunden.Die Zahl der entdeckten Nester stieg dabei über die Saison auf einen Rekordwert von 31 Stück, welcher das letztjährige Ergebnis um 14 Nester übertrift!! Darin sind jedoch jene Nester, welche durch die Umsetzungen verloren gingen und jene aus den betroffenen Anfragen nicht mit inbegriffen.Auch dieses Jahr besiedelten Hornissen meine Hornissenkasten. Es waren deren fünf Stück, wobei eine Anfangswabe bereits früh verlassen wurde und keine Neubesiedlung stattfand. Bei einem zweiten Kasten handelte es sich um ein drohnenbrütiges Nest, bei welchem der Flugverkehr Ende September bereits verstummt ist. Bei einem weiteren Kasten bedurfte es dreier Anläufe, ehe sich eine Neugründung im Kasten niedergelassen hat! Doch daraus entwickelte sich wie aus den weiteren beiden Nestern ein beachtliches Hornissenvolk.


Hornissennest aus Erdhöhlung


2002

Leider musste ich auch in diesem Jahr mit einem Verlust starten. Durch ein Mail erfuhr ich von einer Gründung in einem Gartenhäuschen. Die Hornissenkönigin hatte ihr Nest jedoch an ungünstigstem Platz errichtet; genau über der Eingangstür. Sie hätte ca. 20 cm bis zur Türkante um das Nest zu vergrössern. So beschloss ich bei einem Besuch, die Erstlingswabe auf die Dachleiste von HK13a anzukleben und an selber Stelle im Gartenhäuschen zu belassen bis die Königin die ersten Arbeiterinnen hätte. Anschliessend das Nest bei Nacht im Kasten nach Beringen zu bringen. Doch kehrte die Königin nach etwa zwei Wochen nicht mehr zurück! Danach hatte ich zwei Monate kein Nest gefunden, ehe ich HR1 2002 im gleichen Unterstand am selben Platz fand, wie ein Jahr zu vor HR12! Schlussendlich waren es drei Nester auf dem Golfplatz. Ein weiteres Mal zog eine Hornissenkönigin in einen meiner Hornissenkästen ein.


Hornissennest in Hornissenkasten 3


Diesmal kam HK3 an die Reihe (Bild oben). Ebenso fand sich erneut ein Hornissennest im Schleiereulenkasten im "Berghus" ein. Das dritte Mal in vier Jahren. Nach langem warten hatte ich endlich ein Nest im Falkenkasten an einer Scheune nahe Beringen. Ebenso konnte ich zum ersten Mal drei Nester innerhalb 80 Meter verzeichnen, wobei eines davon ein drohnenbrütiges gewesen sein dürfte. Ich schloss dieses Jahr mit 16 Hornissennester und dies war gleich ein Rekordjahr, welches das bisherige - 1992 - um ein Nest übertraf.


2001

Nachdem ich mich am 1. April wieder in Beringen eingerichtet hatte, startete ich mit einem Missgeschick ins neue Hornissenjahr und verlohr dadurch ein Nest. Doch nachdem ich knapp drei Monate Sendepause hatte, stellten sich die Funde doch noch ein. Zum Ersten Mal erhielt ich auch über meine am 04. Juni 2001 neu installierte Hompage www.hornissenschutz.ch ein Mail zu einem Hornissennest, welches ich als Hornissennest3 2001 eintragen konnte. Zu meiner freude konnte ich nach dem letzten Jahr erneut ein Hornissennest in meinem Hornissenkasten5 begrüssen. Diesmal lag der Kasten nicht unweit des letztjährigen, in welchem sich zum ersten Mal Bienen niederliessen.


Hornissenfriedhof unter dem Hornissennest7 2001


Auch HK6 hing noch kein Halbes Jahr an seinem Platz. Ein hingegen erschreckende Entdeckung machte ich beim Besuch von Hornissennest7 (Bild oben). Halb lebende und tote Hornissenköniginnen lagen unterhalb des Nestes im Gras. Ein Sterben das ich mir ohne fremde Einwirkung nicht vorstellen konnte, doch beweisen konnte ich es auch nie. So bleibt es wohl für immer verborgen! Zum Schluss des Jahres erfuhr ich noch von zwei weiteren Nestern und die Zahl stieg damit bis zum Jahresende auf 13 Nester an.


2000

So vielversprechend wie 1999 geschlossen hatte begann das neue Jahr. Die erste grosse und heikle Umpuartierung einer Erstlingswabe mit einzelner Königin ist gelungen. Nachdem sich die Hornissen im Kasten im Estrich entwickelt hatten, versiegelte ich denselben bei Nacht und siedelte das Hornissennest1 2000 im Kasten nach Beringen um. Erfolgreich schloss ich dieses Projekt nach 151 Tagen ab.


Hornissennestgründung in Hornissenkasten 6


Ein weiters erstes Mal war der Einzug einer Hornissenkönigin, ohne Hilfe, in meinen aufgehängten Hornissenkasten 6 (Bild oben). Dieser hing noch kein halbes Jahr an seinem Platz. Wobei ich diesen Platz nicht ganz zufällig gewählt hatte, denn im Jahr zuvor hatte es im Nachbarbaum in einem Vogelkasten ein Hornissennest (HR2 1999). Eine weitere Entdeckung, welche ich das erste Mal verzeichnen konnte, fand ich in Form eines drohnenbrütigen Hornissennestes (HR2 2000) in einem Rebhaus. 2000 hatte ich acht Nester gefunden. Da jedoch die Grosszahl der gefundenen Nest immer noch im Klettgau liegen, beschloss ich im kommenden Jahr von der Stadt wieder aufs Land zu ziehen.


1999 - 10 Jahre - Hornissen + Andi Roost

Ich hatte vermehrt wieder Zeit gefunden nach Nestern zu suchen und das Jubiläumsjahr mit einer besonderen Entdeckung krönen können. Ich fand mit HR3 1999 das erste Hornissennest unter einem Hornissennest. Die Königin hat jedoch den Standort aufgegeben oder kam ums Leben.

Insgesamt schloss ich das Jahr mit sieben entdeckten Hornissennestern ab.


Hornissennestgründung unter Altnest


- Aktualisiert am 02.04.2017 -